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09.09.2010 Michaela Holy

Manpower auf Wachstumskurs

Manpower Österreich startete sehr stark in das Jahr 2010: Im ersten Halbjahr konnte der Umsatz um 54 Prozent gesteigert werden. Außerdem gab es ein Beschäftigungsplus von 80 Prozent.

Im ersten Halbjahr 2010 verzeichnete Manpower Österreich einen Umsatz von 57 Millionen Euro, was einer Steigerung von 54 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 entspricht. In die Höhe schnellte auch die Anzahl der Mitarbeiter mit einem Beschäftigungsplus von 80 Prozent im Vergleich zum Sommer 2009.

»Der Aufschwung ist eindeutig spürbar, wir gehen gestärkt aus der Krise«, so Erich Pichorner, Geschäftsführer Manpower Österreich. »Mit 57 Millionen Euro liegt der Umsatz des ersten Halbjahres 2010 sogar 22 Prozent über dem Vorkrisen-Niveau vom ersten Halbjahr 2008.« Der Erfolgskurs drückt sich auch in der gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter aus. »Wir freuen uns über ein Plus von 1.600 neuen Mitarbeitern seit Juni 2009. Aktuell sind 3.600 Personen für uns tätig«, so Pichorner. Auch international schlägt Manpower den Erfolgskurs ein: Der Konzern mit 4.000 Niederlassungen in 82 Ländern verzeichnet nach dem ersten Halbjahr einen Bilanzgewinn von 35,5 Millionen Dollar (2009: 14,5 Millionen). »Der Aufwärtstrend hat den Gesamtkonzern erfasst – das stärkt natürlich auch den Standort Österreich«, sagt Pichorner. Besonders die wichtigen Märkte in den USA, in Frankreich, Deutschland und Großbritannien übertrafen ihre Ziele. Im April erfolgte die Akquisition des IT-Spezialisten Comsys. »Manpower setzt grundsätzlich auf organisches Wachstum. Einzige Ausnahme sind strategische Zukäufe im hochklassigen Spezialistensegment,« erklärt Pichorner.

ZEITARBEIT WICHTIGE KOMPONENTE »88 Prozent unseres Umsatzes macht die Sparte Zeitarbeit aus. Weitere zwei Prozent generieren wir mit unserer Personalberatung und zehn Prozent kommen durch HR-Services wie Assessments und Inseratenservices zustande. Die Zeitarbeit birgt für Arbeitnehmer großes Zukunftspotenzial – und die Kritik, der sie in letzter Zeit immer wieder ausgesetzt war, ist unberechtigt: Zeitarbeit ist in Österreich so umfassend gesetzlich und kollektivvertraglich geregelt, wie in kaum einem anderen Land Europas«, so Pichorner. »Gleiche Bezahlung und Behandlung von Zeitarbeitnehmern und Stammpersonal sind vom österreichischen Gesetz vorgeschrieben. Wenn einzelne Firmen sich nicht daran halten, müssen sie in die Pflicht genommen werden.«

Auch nicht alle befristeten Einsätze bleiben befristet: Ein Drittel der von Manpower vermittelten Zeitarbeitnehmer wird in eine Direktanstellung übernommen.

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