Software AG vollzieht Verschmelzung mit IDS Scheer Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


22.12.2010 Rudolf Felser

Software AG vollzieht Verschmelzung mit IDS Scheer

Die gestrige Eintragung der Verschmelzung ins Handelsregister in Darmstadt erfolgte mit sofortiger Wirkung und war der letzte juristische Schritt im Verschmelzungsverfahren.

Nach den Bestimmungen des Verschmelzungsvertrags erhalten die verbliebenen Aktionäre der IDS Scheer AG für je 33 Aktien vier Aktien der Software AG. Der Umtausch erfolgt durch die Depotbanken am 22. Dezember 2010. Die für den Umtausch benötigten Aktien (rund 130.000 Stück) hat die Software AG bereits im Februar 2010 an der Börse erworben.

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen zu einer Aktiengesellschaft etabliert einen neuen Global Player für Software und Dienstleistungen rund um das Thema Business Process Excellence. Im dritten Quartal konnte die Software AG bereits ein Wachstum im IDS Scheer Produkt- und Service-Geschäft verzeichnen. Das neue, nun verschmolzene Unternehmen soll bei Geschäftsentscheidungen "deutlich schneller, agiler und flexibler sein". Als Folge der schnellen Umsetzung des Zusammenschlusses erwartet die Software AG insgesamt höhere Kosteneinsparungen als den ursprünglich auf 25 bis 30 Millionen Euro geschätzten Betrag.

"Wir haben in diesem Jahr große Fortschritte in der Integration der beiden Unternehmen erzielt und von Kunden, Mitarbeitern und Branchenanalysten sehr positive Rückmeldungen erhalten. Dieser letzte juristische Schritt wird es uns nun ermöglichen, unsere gemeinsame Geschäftsentwicklung weiter zu beschleunigen, unser Angebot für unsere Kunden weiter auszubauen und die Chancen zu nutzen, die wir als ein echter Global Player auch unseren Mitarbeitern und Kunden bieten können", beschreibt Karl-Heinz Streibich, Vorsitzender des Vorstands der Software AG, die Vorteile der vollzogenen Verschmelzung.

Die Verschmelzung hat einen globalen Softwarehersteller für Business Process Excellence mit mehr als 10.000 Kunden, 6.000 Mitarbeitern und einer Umsatzprognose für 2010 von über einer Milliarde Euro geschaffen.

"Der Vollzug der Verschmelzung wird sich in 2011 positiv auf unsere Profitabilität auswirken, da wir im kommenden Jahr direkte Kosteneinsparungen erwarten, schon allein durch die Tatsache, dass wir nur noch eine Börsennotierung brauchen", so Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. "Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Harmonisierung der innerbetrieblichen Prozesse beider Unternehmen." (pi/rnf)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: