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17.01.2011 apa

Investor Epic weiter optimistisch bei UkrTelekom

Der österreichische Investor Peter Goldscheider mit seiner Investmentfirma Epic hofft weiter auf den Zuschlag für den staatlichen ukrainischen Telekomanbieter UkrTelekom.

Wann der rund eine Milliarde schwere Deal über die Bühne geht, lasse sich derzeit aber überhaupt nicht sagen, meinte er auf Anfrage der Austria Presse Agentur (apa).

Eines sei aber klar: Der teilweise Abbau der rund 82.000 Mitarbeiter der UkrTelekom werde eine sehr große Herausforderungen. Goldscheider setzt hier, sollte er den Zuschlag bekommen, auf "Golden Handshakes" statt Massenkündigungen, wie er betonte.

Goldscheider war der einzige Bieter für den Festnetz- und Mobilfunkanbieter und soll Medienberichten zufolge eine Milliarde Euro für den Telco geboten haben. Für den Fall, dass es nur einen Bieter gibt, hat die Ukraine aber eine Neubewertung vorgesehen, diese läuft gerade. Bleibe es bei dem Deal, würden schwierige und umfangreiche Gespräche mit Politik und Regulator anstehen, außerdem gelte es mit mehr als hundert Stakeholder zu sprechen, so Goldscheider. Dies werde aber "sicher nicht" über die Öffentlichkeit kommuniziert.

Den Megadeal will der Investor großteils mit eigenen Mitteln stemmen, betonte Goldscheider, der bisher in der Öffentlichkeit kaum bekannt war. Dass er nur vorgeschoben werde und hinter ihm osteuropäische Interessenten stehen könnten, hat Goldscheider stets zurückgewiesen. Epic habe seit rund zwanzig Jahren Erfahrung im Privatisierungsgeschäft, betonte der Investor. Außerdem sei Epic über die Epic Serivce Ukraine seit langem vor Ort vertreten und kenne die UkrTelekom sehr gut.

UkrTelekom betreut nach Eigenangaben 71 Prozent aller Festnetzanschlüsse (10 Mio. Telefonverbindungen) in der Ukraine und verfügt auch über eine Mobilfunklizenz. In den ersten drei Quartalen des Vorjahres wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht auf 6,02 Mrd. Hrywnja (567 Mio. Euro) gesteigert, der Nettoverlust betrug 62,66 Mio. Hrywnja (Q1-Q3 2009: 194,8 Mio. Hrywnja). Für die Mitarbeiter wurden von Jänner bis Oktober 2010 rund 1,7 Mrd. Hrywnja aufgewendet. Zum Vergleich: Die Telekom Austria erzielte in den ersten neun Monaten des vorigen Jahres mit gut 16.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,48 Mrd. Euro. (apa)

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