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27.02.2009 Edmund Lindau

T-Mobile Austria bilanziert mit Ergebnisrückgang trotz mehr Kunden

T-Mobile Austria konnte 2008 zwar die Kundenzahl 3,4 Millionen erhöhen, beim Umsatz gab es allerdings einen Rückgang auf 1,085 Mrd. Euro.

T-Mobile Austria konnte 2008 zwar die Kundenzahl um 3,9 Prozent auf 3,4 Millionen erhöhen, beim Umsatz gab es allerdings ein Minus von 8,2 Prozent auf 1,085 Mrd. Euro.

"Wir haben unsere Hausaufgaben bereits 2007 gemacht", so T-Mobile-Austria-Chef Robert Chvatal. Mit ein Grund warum das Unternehmen das abgelaufene Geschäftsjahr, das durch den Beginn der Wirtschaftskrise gekennzeichnet war, erfolgreich behaupten konnte. So belief sich der Gesamtjahresumsatz auf 1,085 Milliarden Euro. Im 4. Quartal 2008 konnte der Umsatz im Vergleichszeitraum mit 270 Millionen Euro auf stabilem Niveau gehalten werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 285 Millionen Euro. Im 4. Quartal hat sich das EBITDA sehr positiv entwickelt und konnte im Vergleich zum 3. Quartal um 25% auf 80 Millionen Euro gesteigert werden. "Wir sind durch das Tal der Tränen. Der Schrumpfungsprozess im Markt scheint vorbei. Ich sehe eine Stabilisierung, wir haben bei den Tarifen den Boden erreicht", so Finanzchef Wolfgang Kniese.

T-Mobile-Austria-Chef Robert Chvatal: "2008 war das dritte Jahr in Folge, in dem die Umsätze der österreichischen Mobilfunkbranche rückläufig waren. Das haben auch wir als Unternehmen gespürt. Wir haben jedoch unsere Strategie des Angreifers konsequent weiterverfolgt und die ersten Erfolge waren vor allem im vierten Quartal zu verzeichnen. Dieser deutliche Aufwärtstrend ist sehr erfreulich und ein Beweis dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Chvátal.

Er stellte auch klar, dass das Unternehmen durch die Konzernmutter Deutsche Telekom voll ausfinanziert sei. Man sei gut aufgestellt und wolle mit dem Ausbau von mobilem Internet weiter wachsen, erklärte Chvatal. 2008 habe dieser Bereich ein Kundenplus von 67 Prozent auf 240.000 Nutzer verzeichnet, beim Datenvolumen gab es gar ein Plus von 116 Prozent.

Trotz rückläufiger Branchenumsätze hat T-Mobile im vergangenen Jahr knapp 150 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Netzinfrastruktur und somit in den Wirtschaftsstandort Österreich investiert. "Seit Bestehen des Unternehmens hat T-Mobile über 4 Milliarden Euro investiert. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wie wir sie momentan haben, ist es keine Selbstverständlichkeit, Investitionen in der Höhe von knapp 150 Millionen Euro zu tätigen", so Finanzchef Wolfgang Kniese. „Damit bekennen wir uns nachhaltig zum Wirtschaftsstandort Österreich und sind aus diesem Grund auch langfristig auf diesem Markt tätig."

Als internationales Unternehmen hat T-Mobile in den letzten Jahren immer wieder bedeutende Innovationen auf den österreichischen Mobilfunkmarkt gebracht und neue Maßstäbe gesetzt: Angefangen mit der Einführung des Blackberrys im Jahr 2002 über das erste, landesweite HSDPA Netz 2005, dem offenen Internet am Handy 2006 bis hin zur Einführung des iPhones im vergangenen Jahr. Mit dem vor kurzem eingeführten T-Mobile G1 Handy, das auf der offenen Entwicklungsplattform Android basiert, hat das Unternehmen wieder ein deutliches Zeichen gesetzt. „Wenn jemandem die Ideen ausgehen, dann wird immer wieder mit Preisbotschaften taktiert. Wir sind der festen Überzeugung, dass man nur mit Innovationen auf diesem Markt langfristig wettbewerbsfähig sein kann, deshalb haben wir auch als erstes das iPhone und vor kurzem das

T-Mobile G1 auf den Markt gebracht“, sagt Chvátal. „Wir werden auch 2009 unsere Innovationsführerschaft weiter festigen.“ So wird T-Mobile dieses Jahr vor allem ein spezielles Augenmerk auf die Weiterentwicklung der nächsten Generation des Mobilfunks, der Nachfolge Technologie von UMTS, legen.

 

 

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