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27.03.2009 apa/Rudolf Felser

Beko Engineering mit deutlichem Ergebniseinbruch

Die Tochter der Beko Holding hat ihren Umsatz um 3,8 Prozent gesteigert, musste aber deutliche Rückgänge bei den Ergebniszahlen verbuchen.

Beko Engineering Informatik, ein Tochterunternehmen der börsenotierten Wiener IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding, hat 2008 ihren Umsatz um 3,8 Prozent auf 51,5 Mio. Euro gesteigert, musste aber deutliche Rückgänge bei den Ergebniszahlen verbuchen. Das Ergebnis vor Steuern (EGT) ging um 15,8 Prozent auf 1,98 Mio. Euro zurück, nach Steuern blieben 1,69 Mio. Euro (-23,3 Prozent), berichtete Beko-Finanzchef Peter Fritsch bei der Bilanzpräsentation.

Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um ein Fünftel auf 1,6 Mio. Euro zurück, die EBIT-Marge beträgt 3,1 Prozent, "in Zeiten wie diesen ein absoluter Spitzenwert", sagte Vorstandssprecher Friedrich Hiermayer. Das Ergebnis sei durch die Investitionen in einen neuen Standort, die Weiterentwicklung von Geschäftsaktivitäten sowie die Entwicklungskosten für das Produkt "Homebutler" belastet - dabei geht es um eine Plattform für "Ambient Assisted Living" (AAL), ein Bündel von Software-Komponenten, die über eine Set-Top-Box in das TV-Gerät eingespeist werden und die Haus- und Sicherheitstechnik mit dem Internet verbinden.

Bei der Hauptversammlung wurde eine Änderung des Geschäftsjahres beschlossen, das heuer erstmals mit 30. September endet. Eine genaue Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr wagt Hiermayer nicht. "Im Markt ist eine extreme Hektik drin." Aber er gehe davon aus, "dass wir positiv aus dem Jahr 2009 herauskommen, auch über die drei Quartale". Den Umsatz im Rumpfgeschäftsjahr sieht Hiermayer bei 32 bis 32,5 Mio. Euro, im Kalenderjahr 2009 werde der Umsatz "sicherlich etwas zurückgehen, aber nicht sehr dramatisch". Eine Prognose sei jedenfalls schwierig: "Wir fahren alle im Nebel durch die Gegend."

Die Liquidität ist laut Finanzvorstand Fritsch gesichert. "Fünf bis sechs Millionen haben wir laufend an Liquidität, die wir nicht unbedingt operativ benötigen." Reagieren müsse man auf die Krise aber doch, erklärte Vorstandssprecher Hiermayer. Personalabgänge würden nur sporadisch ersetzt und falls nötig werde "natürlich" auch Personal abgebaut. (apa)

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