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28.04.2009 Christof Baumgartner

Beko kann zulegen aber wagt keinen Ausblick

Auf eine erfolgreiches Jahr 2008 folgt ein ungewisses Jahr 2009.

Die Wiener IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding konnte im Geschäftsjahr 2008 seinen Wachstumskurs fortsetzen und den Umsatz um 55 Prozent auf 222,3 Mio. Euro steigern. Die Wirtschaftskrise hat laut CEO Peter Kotauczek durch den beginnenden Absturz der realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem die Ertragsziffern im letzten Quartal erheblich belastet. Daher will die Beko Gruppe auf die Weiterführung der Mehrmarkenpolitik setzen, die den einzelnen Stärken der Tochterunternehmen konsequent Rechnung trägt. Besonders wegen der individuellen Kundenprofile in Bezug auf Ansprache und Service-Kultur werden die Teilkonzerne die individuellen Marktauftritte weiter verstärken. Die Nutzung von Synergien innerhalb der Beko Gruppe hat weiterhin höchste Priorität.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 6,3 Prozent auf 4,4 Mio. Euro zu. Beim Betriebsergebnis (EBIT) gab es ein Plus von fast 200 Prozent auf 6,5 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 55 Prozent auf 222,3 Mio. Der Umsatzzuwachs sei laut CFO Peter Fritsch vor allem auf die im Jänner 2008 übernommene Triplan mit 47 Mio. Euro und die im September 2008 übernommene Brain Force Holding mit 27,9 Mio. Euro zurückzuführen.

Durch die Übernahme der Brain Force Holding und der damit verbundenen Eingliederung der Beko Holding in die Cross Industries, hat der Vorstand beschlossen die Segmentberichterstattung umzustellen. Es wird daher in folgenden Operating Segments beziehungsweise Teilkonzernen berichtet: - Teilkonzern All for One Midmarket, - Teilkonzern Beko Gesellschaften (Beko Engineering & Informatik, Beko Engineering spol. sro. Tschechien, Beko Engineering Kft. Ungarn) - Teilkonzern Brain Force Holding - Teilkonzern Triplan Weiters werden die operativen Tätigkeiten der Teilkonzerne in drei Säulen zusammengefasst: SAP Solutions, Business- and Infrastructure Solutions und Industrial Solutions & Services.

DIE ZUKUNFT IST DIE ZUKUNFT Einen Ausblick für 2009 will Kotauczek nicht wagen: "Die Zukunft ist in diesem Fall wirklich die Zukunft. Wir warten ab und schauen uns die Situation an, sind aber hellwach." Derzeit schaue die Auftragslage nicht so schlecht aus, aber es sei nichts auszuschließen. Kotauczek ist auch überzeugt, dass es sich bei der derzeitigen Krise um keine Konjunkturkrise sondern vielmehr um eine Strukturkrise handelt.

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