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06.05.2009 Christof Baumgartner

Beko spürt Krise noch nicht

Die Wiener IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding konnte im Geschäftsjahr 2008 ihren Wachstumskurs fortsetzen.

Wien – Die Wiener IT-Beteiligungsgesellschaft Beko Holding konnte im Geschäftsjahr 2008 ihren Wachstumskurs trotz schwierigen Wirtschaftsumfelds fortsetzen und den Umsatz um 55 Prozent auf 222,3 Millionen Euro steigern. Die Wirtschaftskrise hat laut CEO Peter Kotauczek durch den beginnenden Absturz der realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem die Ertragsziffern im letzten Quartal erheblich belastet. Daher will die Beko Gruppe auf die Weiterführung der Mehrmarkenpolitik setzen, die den einzelnen Stärken der Tochterunternehmen konsequent Rechnung tragen soll. Besonders wegen der individuellen Kundenprofile in Bezug auf Ansprache und Service-Kultur werden die Teilkonzerne die individuellen Marktauftritte weiter verstärken. Die Nutzung von Synergien innerhalb der Beko Gruppe hat weiterhin höchste Priorität.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 6,3 Prozent auf 4,4 Millionen Euro zu. Beim Betriebsergebnis (EBIT) gab es ein Plus von fast 200 Prozent auf 6,5 Millionen Euro. Der Umsatzzuwachs sei laut CFO Peter Fritsch vor allem auf die im Jänner 2008 übernommene Triplan mit 47 Millionen und die im September 2008 übernommene Brain Force Holding mit 27,9 Millionen Euro zurückzuführen. Durch die Übernahme der Brain Force Holding und der damit verbundenen Eingliederung der Beko Holding in die Cross Industries hat der Vorstand auch beschlossen, die Segmentberichterstattung umzustellen.

VERHALTENER AUSBLICK »Unserer Ansicht nach muss vielmehr von einer Strukturkrise statt von einer Konjunkturkrise gesprochen werden. Es wird daher nicht genügen, einfach den Gürtel enger zu schnallen und auf den Konjunkturaufschwung zu warten, um das künftige Wohlergehen von Unternehmen zu sichern«, meint Kotauczek. Vielmehr sei weltweit mit massiven Eigentumsverschiebungen zu rechnen. Zahlreiche Konzerne und Unternehmen würden um drastische Restrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen nicht herumkommen. Die konkreten Auswirkungen der Krise seien derzeit nicht abzusehen, wenngleich Kundenstrukturen gewisse Tendenzen anzeigen würden. »Die Zukunft ist in diesem Fall wirklich die Zukunft. Wir warten ab und schauen uns die Situation an, sind aber hellwach«, so Kotauczek. Derzeit schaue die Auftragslage nicht so schlecht aus, aber es sei nichts auszuschließen.

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