Brain Force erlitt Gewinneinbruch Detail - Computerwelt

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12.05.2009 apa/Rudolf Felser

Brain Force erlitt Gewinneinbruch

Das operative Ergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 0,61 auf 0,11 Mio. Euro.

Der in Wien börsenotierte IT-Dienstleister Brain Force hat im ersten Quartal 2009 einen Gewinneinbruch erlitten. Das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres drastisch von 0,61 auf 0,11 Mio. Euro. Der Umsatz ging um 12 Prozent auf 22,29 Mio. Euro zurück. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich um 35 Prozent auf 1,05 Mio. Euro verringert, teilte das Unternehmen mit.

In den operativen Ergebnissen der ersten drei Monate sind den Angaben zufolge Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,15 Mio. Euro enthalten. Für weitere Maßnahmen im zweiten und dritten Quartal werden sich die Kosten den Angaben zufolge voraussichtlich auf 0,7 beziehungsweise 2,5 Mio. Euro noch deutlich erhöhen.

Ziel für das Gesamtjahr sei "ein positives operatives Ergebnis" - allerdings vor Restrukturierungsaufwendungen. Neben dem Sparprogramm im laufenden Geschäft und der Übersiedlung der österreichischen Gesellschaften an einen deutlich günstigeren Standort stehen auch Kurzarbeit und nötigenfalls Kündigungen auf dem Plan.

OPTIMIERUNG DER KONZERNINTERNEN FINANZIERUNGEN Im ersten Quartal habe sich das Finanzergebnis "durch die Optimierung der konzerninternen Finanzierungen" von -0,17 auf -0,15 Mio. Euro leicht verbessert, was zu einem Ergebnis vor Steuern von -0,04 nach +0,44 Mio. Euro im ersten Quartal 2008 geführt habe, teilte Vorstandschef Günter Pridt mit.

Das Ergebnis nach Steuern drehte allerdings von +0,16 auf -0,33 Mio. Euro. Daraus ergibt sich für das erste Quartal ein Ergebnis je Aktie von -0,02 Euro (Vorjahr: +0,01 Euro). Das Ergebnis nach Steuern war mit -0,33 Mio. Euro negativ - nach +0,16 Mio. Euro im Vorjahr. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von -0,02 Euro (Vorjahr: +0,01 Euro).

Alle Landesgesellschaften der Brain Force sahen sich laut Pridt zu Jahresbeginn mit Rückgängen konfrontiert, was auf die abwartende Haltung der Kunden im Hinblick auf IT-Investitionen zurückzuführen sei. (apa)

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