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11.08.2009 apa/Rudolf Felser

Facebook kauft Friendfeed

Nachdem Facebook bei Twitter abgeblitzt ist, will das Social Network jetzt den deutlich kleineren Twitter-Rivalen Friendfeed übernehmen.

Nachdem Facebook bei Twitter abgeblitzt ist, will das Social Network jetzt den deutlich kleineren Twitter-Rivalen Friendfeed übernehmen. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Facebook rüstet sich damit schon mal für den Wettbewerb mit dem noch jungenm aber äußerst populären Kurznachrichten-Dienst.

Der Wert des Deals liegt nach Informationen des "Wall Street Journal" bei knapp 50 Mio. Dollar (35,2 Mio. Euro). In bar zahle Facebook allerdings nur 15 Mio. Dollar, hieß es am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Den Rest gibt es in Facebook-Aktien, die zu dem Preis, den russische Investoren des Online-Netzwerks zuletzt bezahlten, rund 32,5 Mio. Dollar wert seien. Offiziell wurde kein Kaufpreis genannt. Facebook ist nicht an der Börse notiert, daher sind alle Bewertungen nur theoretisch. Für Twitter war Facebook noch bereit, 500 Mio. Dollar auf den Tisch zu legen – doch die Gründer lehnten ab.

Friendfeed war 2007 von vier Google-Mitarbeitern gegründet worden. Die Idee ist, dass Nutzer verschiedene ihrer Online-Aktivitäten an einem Ort sichtbar machen und gleichzeitig miteinander kommunizieren können. Facebook hat in den vergangenen Monaten ähnliche Funktionen aufgebaut - technisch ist Friendfeed jedoch teilweise weiter. Insofern ist es für Facebook ein großer Gewinn, dass alle zwölf Friendfeed-Mitarbeiter künftig dem Entwicklerteam des Online-Netzwerks angehören sollen.

Das Konzept von Friendfeed geht bei den Kommunikationsmöglichkeiten auch weiter als Twitter, bei dem Nutzer miteinander mit 140-Zeichen-Nachrichten kommunizieren können. Unter anderem das komplexere Erscheinungsbild von Friendfeed dürfte jedoch viele Menschen bis auf einen harten Kern an Internet-Enthusiasten abgeschreckt haben: Der Dienst kam zuletzt laut Schätzungen auf knapp eine Million Nutzer, während es bei Twitter inzwischen rund 45 Millionen sein sollen.

Facebook ist ungleich größer mit mehr als 250 Millionen Mitgliedern. Bei dem Online-Netzwerk können Nutzer ihre Profile anlegen und miteinander kommunizieren. (apa/rnf)

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