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21.03.2013 Michaela Holy/apa

Umsatz von Oracle sinkt

Die Geschäfte bei Oracle laufen schlechter als erwartet. Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal, der Gewinn stagnierte. Der Konzern machte dafür aber nicht die Zurückhaltung von Unternehmen und Behörden angesichts der unsicheren Entwicklung der Weltwirtschaft verantwortlich.

Umsatz von Oracle sinkt

© APA

Das US-Unternehmen verwies vielmehr auf eine teils schwache Leistung seiner Vertriebsmannschaft, die zuletzt massiv aufgestockt worden war. Oracle-Aktien fielen nachbörslich um acht Prozent. "Wir müssen feststellen, dass die Vertriebsleute zum Teil nicht genug Biss hatten", sagte Oracles Finanzchefin Safra Catz. Daher seien Abschlüsse in das Folgequartal aufgeschoben worden.

Oracle ist der drittgrößte Software-Hersteller der Welt. Der Konzern-Umsatz im abgelaufenen dritten Finanz-Quartal sank um ein Prozent auf neun Milliarden Dollar (6,95 Mio. Euro) und blieb damit um knapp 400 Millionen unter den Erwartungen. Der besonders stark beachtete Umsatz bei neuen Softwareverkäufen und Internet-Diensten fiel um zwei Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. "Das ist nicht knapp daneben. Das ist richtig daneben", sagte Michael Turits von Raymond James zu den Zahlen. Der Nettogewinn stagnierte bei 2,5 Milliarden Dollar. Bereinigt verdiente Oracle 65 Cent je Aktie, erwartet worden waren 66 Cent.

Für das laufende vierte Quartal sagte Oracle einen Zuwachs zwischen einem und elf Prozent bei neuen Software-Lizenzen und Internet-basierten Diensten voraus. Die Analysten schauten aber vor allem auf die Entwicklung im dritten Quartal. Da gab es in dem Bereich einen Rückgang von zwei Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar.

Enttäuschend waren auch die Zahlen aus der Hardware-Sparte, in der der Umsatz von 869 auf 671 Millionen Dollar fiel. Seit dem Zukauf von Sun Microsystems im Jahr 2010 für 5,6 Milliarden Dollar ist der Umsatz dort in jedem Quartal zurückgegangen und Oracle sieht auch kein Ende des Trends: Für das laufende Vierteljahr sagte der Konzern einen weiteren Rückgang zwischen zwölf und 22 Prozent voraus.

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