SAS: Neuer Geschäftsbereich für europäischen Industriesektor SAS: Neuer Geschäftsbereich für europäischen Industriesektor - Computerwelt

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08.04.2013 Rudolf Felser

SAS: Neuer Geschäftsbereich für europäischen Industriesektor

Softwarehersteller SAS gründet zum 1. Mai 2013 ein neues Center of Excellence für den Industriesektor. Die neue Einheit agiert international aus der Region DACH heraus.

SAS will seinen Kunden eine faktenbasierte zukunftsorientierte Analyse von Big Data im Industrie-4.0-Umfeld anbieten.

SAS will seinen Kunden eine faktenbasierte zukunftsorientierte Analyse von Big Data im Industrie-4.0-Umfeld anbieten.

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Die Leitung der Unit ist in Heidelberg angesiedelt. Ziel von SAS ist es eigenen Angaben zufolge, "seinen internationalen Kunden eine faktenbasierte zukunftsorientierte Analyse von Big Data im Industrie-4.0-Umfeld anzubieten". Zum Kundenstamm gehören auch Unternehmen in den Bereichen Automobilindustrie und Schiffbau, Konsumgüter-, Chemie- und Stahlindustrie sowie Hersteller von Elektronikkomponenten und Maschinenzulieferer und der Halbleiterindustrie. Trendthemen wie eben "Industrie 4.0" und die damit einhergehende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Maschinendaten auszuwerten, sind Treiber für die Gründung des Geschäftsbereichs. Diesen Trend bestätigt eine repräsentative Forsa-Umfrage, die SAS in Auftrag gegeben hat.Forsa hat vom 4. bis 15. März 2013 eine Befragung bei Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes zum Thema Industrie 4.0, Auswertung von Maschinendaten und der Branchentrends, durchgeführt.

Für die 200 befragten Unternehmen ist Industrie 4.0 ein großer Branchentrend. Über 80 Prozent gehen davon aus, dass die Analyse von Maschinendaten weiter an Bedeutung gewinnen wird, und sehen hier großes Potenzial für ihre Firma. Aber auch der Aspekt "Neue Produktionsprozesse" in Form von vernetzten oder kommunizierenden Produktionsstätten ist für 84 Prozent ein ganz zentraler Treiber für den Markt.

Schon heute werten 80 Prozent der Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern Maschinen-, Sensor- und Servicedaten aus. 81 Prozent von ihnen versprechen sich davon, schnell auf mangelnde Produktqualität oder Fehler im Produktionsprozess reagieren zu können. 77 Prozent gehen davon aus, so die Kundenzufriedenheit zu verbessern, 69 Prozent denken, sie können ihren Service effektiver gestalten, und 51 Prozent wollen durch die Auswertung dieser Daten möglichem Imageverlust vorbeugen, weil sie Rückrufaktionen von vornherein vermeiden. Für Unternehmen unter 600 Mitarbeiter liegen die Prozentpunkte sogar noch höher.

Das Potenzial für Analytics Software ist deshalb groß. Denn die eingeschätzte Bedeutung der Auswertung von Maschinendaten und die tatsächliche Nutzung liegen diametral auseinander. So wertet kein Unternehmen hundert Prozent der anfallenden Daten aus: Nur 57 Prozent der Unternehmen mit über 600 Mitarbeitern analysieren weniger als 60 Prozent ihrer Maschinendaten. Die Prozentwerte liegen bei Firmen mit weniger als 600 Mitarbeitern noch niedriger.

Die neue Einheit von SAS steht unter der Leitung von Gerhard Altmann. Altmann ist seit Februar 2008 als Senior Director bisher für Services and Technology bei SAS Deutschland zuständig. Er kam von der Siemens AG, wo er Leiter des Geschäftszweiges Value Added Services war. In seiner neuen Funktion berichtet er weiterhin an Wolf Lichtenstein, Member of the Board SAS EMEA/AP. "In diesem Geschäftsbereich sind bereits heute mehrere Hundert Branchenexperten in den SAS Landesgesellschaften und Business-Regionen auf den Industrial Sector ausgerichtet. Diese fokussiert zu organisieren und zu steuern, ist die Aufgabe des neuen Geschäftsbereichs", so Lichtenstein. (pi)

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