Microsoft und ZTE schließen Patent-Abkommen Microsoft und ZTE schließen Patent-Abkommen - Computerwelt

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Microsoft und ZTE schließen Patent-Abkommen

Nach Samsung, LG, HTC und anderen hat auch der chinesische Android-Hersteller ZTE ein Patent-Abkommen mit Microsoft geschlossen.

Nach Samsung, LG, HTC und anderen hat auch der chinesische Android-Hersteller ZTE ein Patent-Abkommen mit Microsoft geschlossen.

Nach Samsung, LG, HTC und anderen hat auch der chinesische Android-Hersteller ZTE ein Patent-Abkommen mit Microsoft geschlossen.

© apa

Nach Angaben des Redmonder Unternehmens sind mittlerweile 80 Prozent aller in den USA und ein Großteil der weltweit verkauften Android-Smartphones durch entsprechende Lizenzierungs-Vereinbarungen mit Microsoft abgedeckt. Nach der Foxconn-Mutter Hon Hai und zuvor anderen Handy-Herstellern wie Samsung, LG, HTC, Acer und Viewsonic ist ZTE das bislang letzte Unternehmen von Android-OS- und Chrome-OS-Geräten, das ein Lizenzabkommen mit Microsoft geschlossen hat. ZTE darf künftig Technologien, die durch Microsoft-Patente geschützt sind, in seinen Smartphones, Tablets, Laptops und anderen Geräten mit Android oder Chrome OS verwenden. Details zum Patent-Abkommen gaben die beiden Unternehmen wie üblich nicht bekannt. Schätzungen zufolge reichen die Lizenzgebühren, die Microsoft von Android-Herstellern einstreicht, von 5 bis 12 US-Dollar pro Android-Gerät.

In einem Blogeintrag weist der für die Patent-Abkommen zuständige Microsoft-Manager Horacio Gutierrez erneut darauf hin, dass Microsoft seinerseits die Urheberrechte anderer Unternehmen respektiere und in den vergangenen zehn Jahren mehr als vier Milliarden Dollarfür Patente anderer ausgegeben habe. Würden andere Unternehmen sich ebenso verhalten, wäre ein Großteil der laufenden Patent-Klagen in der Branche vermeidbar.

In einem aktuellen Patent-Prozess gegen Motorola Mobility vor dem Landgericht Mannehim beruft sich Microsoft beispielweise auf eine die ActiveSync-Technologie betreffende Lizenzvereinbarung mit dem Mutterkonzern von Motorola Mobility, Google, und kann nach einer ersten Gerichtsentscheidung seinen Push-Mail-Dienst in Deutschland vorerst weiter betreiben. Mit dem entsprechenden Patent (EP 0847654) blockiert Motorola zurzeit Apples Push-Mail-Dienst.

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