Paradoxon Mobilfunkmarkt: Minus trotz Boom Paradoxon Mobilfunkmarkt: Minus trotz Boom  - Computerwelt

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Paradoxon Mobilfunkmarkt: Minus trotz Boom

Prozent mehr Breitbandnutzer innerhalb eines Jahres, eine bundesweite SIM-Abdeckung von 159 Prozent der Bevölkerung - und trotzdem jammern die Mobilfunknetzbetreiber.

15 Prozent mehr Breitbandnutzer innerhalb eines Jahres, eine bundesweite SIM-Abdeckung von 159 Prozent der Bevölkerung - und trotzdem jammern die Mobilfunknetzbetreiber.

15 Prozent mehr Breitbandnutzer innerhalb eines Jahres, eine bundesweite SIM-Abdeckung von 159 Prozent der Bevölkerung - und trotzdem jammern die Mobilfunknetzbetreiber.

© apa

Die Leidensbekundung wird verständlich, wenn man sich die Geschäftszahlen ansieht. Trotz Kundenansturms sinken die Umsätze - Marktführer Telekom Austria (A1) musste für 2012 einen Umsatzrückgang um 5,3 Prozent verkraften, Verfolger T-Mobile Austria kam ebenfalls auf ein derartiges Minus. Die Ergebnisse vor Steuern und Abschreibungen gaben noch mehr nach - minus 7,8 Prozent beim Ebitda vermeldete am Donnerstag das Forum Mobilkommunikation (FMK) für die Gesamtbranche für das Jahr 2012.

Zumindest die Mitarbeiterzahl blieb mit rund 14.300 Beschäftigten konstant, versichert das FMK. Doch auch hier droht Veränderung nach unten. Auslöser ist die Übernahme von Orange durch "3". Wie viele Beschäftigte ihren Job verlieren werden, wurde bisher nicht verraten, dass es aber Veränderung geben wird hat Drei-Chef Jan Trionow schon durchblicken lassen. Die Telekom Austria versucht seit vielen Jahren seine beamteten Mitarbeiter abzubauen - wobei hier im überwiegenden Maß das Festnetz betroffen ist.Im heurigen Herbst wird es für die Branche richtig spannend, dann werden die Frequenzen für die "Digitale Dividende" ausgeschrieben. Der seltsam klingende Ausdruck steht für freiwerdende analoge Funkfrequenzen, die bei der Umstellung auf Digital-TV frei wurden. Alle Netzbetreiber haben ihr Interesse bekundet. Fraglich ist, ob ein neuer Netzbetrieber dazu kommen könnte, von Seiten des FMK hieß es heute, man habe keine Anzeichen dafür. Möglich wäre auch, dass sogenannte MVNOs auf den Markt kommen. Sie bieten Mobilfunk auf eigene Rechnung an, nutzen aber die Infrastruktur eines bestehenden Betreibers.

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