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23.05.2013 Rudolf Felser/apa

EU-Kommission drängt auf Mikroelektronik-Strategie

Die EU-Kommission drängt auf eine neue europäische Industriestrategie für Mikro- und Nano-Elektronik. Bis 2020 sollen 100 Milliarden Euro an Investitionen der gesamten Industrie erfolgen.

Neelie Kroes

Neelie Kroes

© apa

Die für die digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes betonte in Brüssel, sie wolle, dass sich die Chip-Produktion in Europa auf etwa 20 Prozent der Welterzeugung verdopple. "Ich möchte, dass Europa mehr Chips in Europa produziert als die USA in ihrem Land. Das ist ein realistisches Ziel, wenn wir unsere Investitionen richtig lenken."

Die wichtigsten Elemente der industriepolitischen Strategie seien eine verstärkte grenzübergreifende Zusammenarbeit, wobei 70 Prozent der öffentlichen Investitionen von den EU-Staaten kommen sollen und 30 Prozent von der Europäischen Union. Darüber hinaus müsse es einen Ausbau der drei europäischen "Weltklasse-Elektronik-Cluster" Dresden (Deutschland), Eindhoven (Niederlande) und Löwen (Belgien) sowie Grenoble (Frankreich) geben. Diese wiederum seien an "andere führende europäische Cluster" wie Cambridge (Großbritannien), Kärnten, Dublin (Irland) und Mailand (Italien) anzubinden. (apa)

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