Constantinus-Award: Fünf Preise gehen nach Wien Constantinus-Award: Fünf Preise gehen nach Wien - Computerwelt

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16.06.2013 Rudolf Felser

Constantinus-Award: Fünf Preise gehen nach Wien

Aus insgesamt 144 Einreichungen in fünf Hauptkategorien konnten vier Preise an Mitglieder der Wiener Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie (FG UBIT) vergeben werden – zusätzlich gewann ein Wiener Unternehmen auch das Facebook Publikumsvoting.

Die Sieger des Constantinus Award 2013.

Die Sieger des Constantinus Award 2013.

© Pressefoto Clemens Nestroy

Bereits zum elften Mal waren heimische Unternehmen aufgefordert, ihre Beratungs- und IT-Leistungen anhand erfolgreich umgesetzter Projekte zu präsentieren. 144 eingereichte Projekte wurden von einer Fachjury, bestehend aus Experten aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft geprüft und einem Auswahlprozess unterzogen. Im Anschluss wurden 47 Projekte, davon 14 aus Wien, für die begehrten Preise in fünf Hauptkategorien nominiert. Den Höhepunkt des Constantinus bildete schließlich die Prämierung der Gewinner, die am 13. Juni in Schladming über die Bühne ging.
 
"Wir sind sehr stolz darauf, dass gleich fünf Wiener Projekte dieses Jahr mit einem Constantinus prämiert wurden", erklärt Robert Bodenstein, Obmann der Fachgruppe UBIT-Wien. Die Wiener Projekte belegten in vier Hauptkategorien zwei erste Plätze sowie einen zweiten und einen dritten Platz. "Ein starkes Zeichen der Wiener UBIT-Unternehmen. Das Ergebnis bestätigt die hohe Qualität der Beratungs- und Dienstleistungen unserer Mitglieder, die mit sehr viel Know-how und Kreativität nachhaltig zu Wachstum und Weiterentwicklung des Wirtschaftswachstums beitragen. Aber auch die wissensbasierten Dienstleister selbst, werden immer mehr zum Wirtschaftsfaktor. So erbringen rund 18.000 UBIT-Mitglieder bereits 15 Prozent der Wiener Wirtschaftsleistung", so Bodenstein.
 
Den 1. Preis in der Kategorie Kommunikation & Netzwerke erhielt die Loop 21 GmbH. Das junge Unternehmen entwickelte für die Ötztaler Gletscherbahnen ein Tool, das gratis WLAN im Skigebiet bietet und durch Ortung alle für den Standort relevanten Informationen bereitstellt. Das Informationsangebot reicht von Wetterprognosen über die nächsten Skihütten bis zu wenig befahrenen Pisten. Ein App-Download ist nicht erforderlich. Ist der User einmal mit dem WLAN verbunden, wird er automatisch geortet und erhält eine individuelle Landing Page auf seinem Display mit den gewünschten Daten.
 
Einen weiteren 1. Preis für die Bundeshauptstadt erreichte die Firma LOYTEC in der Kategorie Internationale Projekte. Der Soft- und Hardwareentwickler stattete die Forschungseinrichtung eines weltweit tätigen Elektrokonzerns in Japan mit umfassenden Energiespartools aus. So wurde ein 27 Stockwerke hohes Gebäude und eine verbaute Fläche von 124.000 Quadratmetern mithilfe von Zonen Controllern regelbar. Erstmals wurden diese für die Verwaltung der Zeitschaltfunktionen für das Heizungs-Lüftungs-Klima-System und das Brandschutzsystem eingesetzt.  Alle steuerungsrelevanten Daten werden jetzt auf einer einzigen Benutzeroberfläche zusammengetragen und können über jedes browserfähige Endgerät visualisiert werden. Das Ergebnis ist höchste Energieeffizienz bei gleichzeitig optimalem Komfort und höchster Sicherheit.
 
In der Kategorie Personal & Training erzielte die AUTONOM TALENT Consulting GmbH den 2. Platz. Das Unternehmen entwickelte für das Landespflegeheim Mistelbach eine 24h-Herzratenvariabilitäts-Messung, die den physischen und psychischen Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken und Pflegeheimen entgegenwirken soll. Zusätzlich wird im Rahmen der Lifebalance und des Ressourcenmanagments auf neue Arbeitszeitmodelle und Aufklärung gesetzt.
 
Einen dritten Platz in der Kategorie Standardsoftware & Cloud Services sicherte sich die Firma express. Sie entwickelte eine Cloud-Applikation, die dem Benutzer die volle Kontrolle über verschlüsselte Daten sichert, sowie eine absolut sichere Dokumentenverschlüsselung in gängigen Cloud-Speicherdiensten  wie Dropbox oder Google Drive bietet. So werden die Vorteile der Cloud mit den Sicherheitsansprüchen der Benutzer vereint.
 
Mit rund 1.500 Stimmen gewann das Projekt CONTANT Share der Firma CADSHOP den diesjährigen Facebook Publikumspreis. Überzeugt hat das neuartige Dokumenten- und Aufgabenmanagement für kleinere Unternehmen und Kanzleien, die ihre Prozesse auf Word, Excel und Co aufgebaut haben. (pi)

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