McAfee hat Stonesoft-Übernahme abgeschlossen McAfee hat Stonesoft-Übernahme abgeschlossen - Computerwelt

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09.07.2013 Rudolf Felser/apa

McAfee hat Stonesoft-Übernahme abgeschlossen

US-Antivirensoftware-Anbieter McAfee hat den Kauf des finnischen Netzwerksicherheits-Spezialisten Stonesoft, der auch in Österreich vertreten ist, vollendet.

McAfee bot 4,50 Euro je Aktie und bewertete Stonesoft damit insgesamt mit fast 300 Millionen Euro.

McAfee bot 4,50 Euro je Aktie und bewertete Stonesoft damit insgesamt mit fast 300 Mio. Euro.

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Nach Abschluss des Übernahmeangebots gehört Stonesoft nun zur Intel-Tochter McAfee, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Vor dem Hintergrund des US-Überwachungsskandals betonte Stonesoft, die eigenen Entwickler würden in Finnland bleiben.

Stonesoft, Anbieter von Sicherheitslösungen für Firmen-Netzwerke, soll voraussichtlich zum kommenden Jahr in die McAfee-Strukturen integriert werden. Das Entwicklungszentrum werde in Helsinki bleiben, sagte der für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Stonesoft-Manager Torsten Jüngling. Ein Stellenabbau sei nicht geplant, eher sei mit Neueinstellungen zu rechnen. Von den 280 Mitarbeitern bei Stonesoft ist bisher rund die Hälfte mit Forschung und Entwicklung beschäftigt.

McAfee bot 4,50 Euro je Aktie und bewertete Stonesoft damit insgesamt mit fast 300 Millionen Euro. Stonesoft sei schon seit einiger Zeit auf dem Kaufzettel verschiedener Unternehmen gewesen, sagte Jüngling. Er rechne damit, dass sich Kunden Sorgen wegen des Kaufs durch ein US-Unternehmen nach den jüngsten Enthüllungen um die Internet-Überwachung durch amerikanische Geheimdienste machen werden. "Wir werden betonen, dass die Entwicklung in Helsinki bleibt."

Es ist die nächste Übernahme in einer seit mehreren Jahren andauernden Serie von Firmenkäufen in der IT-Sicherheitsindustrie. So wurde McAfee selbst vom weltgrößten Chiphersteller Intel geschluckt, der PC-Hersteller Dell verleibte sich den Stonesoft-Konkurrenten Sonicwall ein und der Antiviren-Spezialist Sophos kaufte den Verschlüsselungs-Anbieter Utimaco. (apa)

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