Dell bietet noch mehr Geld für Dell Dell bietet noch mehr Geld für Dell - Computerwelt

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05.08.2013 Rudolf Felser/apa

Dell bietet noch mehr Geld für Dell

Firmengründer Michael Dell legt im Ringen um den schwächelnden PC-Hersteller nach und bessert sein über 24 Mrd. Dollar (18,13 Mrd. Euro) schweres Übernahmeangebot erneut auf.

Michael Dell hat sein Angebot erhöht.

Michael Dell hat sein Angebot erhöht.

© apa

Mit der gleichzeitigen Einigung auf ein neues Abstimmungs-Prozedere erhöht der Top-Manager seine Chancen erheblich, den erbitterten Widerstand einiger Aktionäre gegen seine Pläne endgültig zu brechen.

Dell will das Unternehmen von der Börse nehmen, um es dann in Ruhe zu sanieren. Die Nummer drei der Branche leidet angesichts des Trends zu Tablets und Smartphones unter dem wegbrechenden Geschäft mit klassischen PCs.

Michael Dell hatte zuletzt bereits zusammen mit dem Finanzinvestor Silver Lake das Angebot leicht auf 13,75 Dollar je Aktie angehoben. Nun solle noch eine Sonderdividende von 13 Cent pro Anteilsschein hinzukommen, wie am Freitag berichtet wurde. Für das dritte Quartal werde es zudem eine garantierte Ausschüttung von acht Cent je Aktie geben. Unabhängigen Aktionären winkt dadurch insgesamt ein Zuschlag von mindestens 350 Millionen Dollar. Außerdem soll das Abstimmungsprozedere in mehreren Punkten so geändert werden, dass eine Mehrheit für Michael Dell wahrscheinlicher wird. So sollten etwa bislang Enthaltungen als "Nein"-Stimmen gelten - der neuen Einigung zufolge sollen sie nun nicht mitgezählt werden.

Börsianer zeigten sich erfreut über die jüngsten Entwicklungen in der Saga: Die Aktie legte in New York um gut fünf Prozent auf 13,64 Dollar zu. Einige Experten warnten jedoch gleichzeitig, dass eine Änderung der Spielregeln mitten in der Übernahmeschlacht eine spätere juristische Anfechtung erleichtern würde.

Eigentlich sollten die Dell-Aktionäre am Freitag in Texas über das alte Angebot abstimmen. Es ist bereits der dritte Versuch, ein Votum herbeizuführen. Nun wurde die außerordentliche Hauptversammlung erneut verschoben - auf den 12. September. Der Widerstand war zuletzt sehr groß, weil viele Investoren die Offerte von Michael Dell für zu niedrig halten. Gegenwind kommt vor allem vom Großaktionär Carl Icahn, der selbst Pläne für eine Akquisition vorgelegt hat, die aber auch umstritten sind. Er torpediert das Vorhaben von Dell und Silver Lake auch juristisch. (apa)

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