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12.09.2013 Rudolf Felser

Wien: Bürgermeister begrüßt IT-Mitarbeiter am neuen RZ-Standor

Das Rechenzentrum der Stadt Wien, das zu den größten Rechenzentren Österreichs zählt, zieht in die Donaustadt. Die neuen Büros befinden sich im STAR22, einem Bürokomplex an der Stadlauer Straße, der von der Wien Holding auf den ehemaligen Waagner-Biro-Gründen errichtet wurde.

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die Mitarbeiter am neuen Rechenzentrums-Standort.

Bürgermeister Michael Häupl begrüßte die Mitarbeiter am neuen Rechenzentrums-Standort.

© Kurt Keinrath - PID

An der Willkommensfeier am Donnerstag haben auch Bürgermeister Michael Häupl und die Stadträtinnen Sandra Frauenberger und Sonja Wehsely teilgenommen. Außerdem waren Magistratsdirektor Erich Hechtner, sein Stellvertreter Wolfgang Müller; Chief Information Officer (CIO) der Stadt Wien Johann Mittheisz sowie Gewerkschafts-Vorsitzender Christian Meidlinger anwesend. Die Mitarbeiter der Magistratsabteilung 14 - Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), der KAV-IT (Wiener Krankenanstaltenverbund - Informationstechnologie) und der MA 6 - Rechnungs- und Abgabewesen wurden am neuen Standort willkommen geheißen.

Mit der Übersiedlung nach STAR22 verfolgt die IKT der Stadt Wien eine klare ökonomische Zielsetzung. Dezentrale Rechenzentrums-Standorte wurden aufgelöst und an einem Ort gebündelt. Alle 490 Mitarbeiter der Abteilung sind im neuen Gebäude untergebracht, mehrere Sicherheits- und Kühlanlagen an verschiedenen Standorten entfallen somit. So sollen künftig die Betriebskosten gesenkt werden.

Das neue Rechenzentrum ist modular aufgebaut. Damit soll das Gebäude mit den künftigen Anforderungen mitwachsen können. Allein für die Serverräume stehen 800 Quadratmeter zur Verfügung. Ein indirektes "Free Cooling"-System wird dazu verwendet, um mittels kühlerer Umgebungstemperaturen die Energieeffizienz von Klimaanlagen zu erhöhen und dadurch Energie zu sparen.

Die erste Übersiedlungsphase ist mit der Verlegung der Mitarbeiter abgeschlossen. Bis 2014 soll das neue Rechenzentrum in Betrieb genommen werden. Für den ehemaligen Standort der MA 14 im 1. Bezirk, den so genannten "Glaspalast" in der Rathausstraße 1, wurde ein zweistufiger EU-weiter Architektenwettbewerb gestartet. Bis Herbst soll die erste Stufe und bis Jahresende die zweite abgeschlossen sein. (pi)

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