Twitters Börsengang könnte Lawine lostreten Twitters Börsengang könnte Lawine lostreten - Computerwelt

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16.09.2013 Rudolf Felser/apa

Twitters Börsengang könnte Lawine lostreten

Der Startschuss für den nächsten mit Spannung erwarteten Internet-Börsengang ist gefallen: Nach Facebook wagt sich nun auch Twitter aufs Parkett.

Twitters Börsengang könnte für andere Vorbildwirkung haben.

Twitters Börsengang könnte für andere Vorbildwirkung haben.

© Rudolf Felser

Es dürfte einer der größeren Börsengänge der nächsten Zeit werden. Der Wert des sieben Jahre jungen Kurznachrichtendienstes wird auf 10 bis 15 Mrd. Dollar (bis zu 11,3 Mrd. Euro) geschätzt. Zum Vergleich: Facebook ist aktuell rund 109 Mrd. Dollar wert.

Twitter erklärte am Donnerstag lediglich, dass die nötigen Unterlagen eingereicht worden sein. Das Unternehmen aus San Francisco verbreitete die Nachricht standesgemäß per Tweet, eine seiner maximal 140 Zeichen langen Nachrichten. Details blieben zunächst unklar. Der sogenannte Börsenprospekt bleibt unter Verschluss, bis der Termin für das Vorhaben näher rückt. Das kann noch Monate dauern.

Mit dem Börsengang von Twitter wird schon lange gerechnet. Der verpatzte Börsenstart von Facebook vor einem Jahr könnte zwischenzeitlich abschreckend gewirkt haben. Mittlerweile haben die Anleger aber das Vertrauen in Facebook wiedergewonnen - die Aktie erreichte am Donnerstag einen neuen Höchststand. Das könnte für Twitter das Signal gewesen sein, sich selbst vorzuwagen – und damit möglicherweise auch ein Vorbild für weitere Dotcoms abgeben.

Im Laufe der nächsten Zeit dürften beteiligte Banken zunächst die Nachfrage der Anleger nach den Aktien des Unternehmens ausloten. Erst ganz am Ende werden das genaue Datum für den Börsengang sowie der Preis festgelegt. Auch ist möglich, dass Twitter das Vorhaben in letzter Sekunde abbläst. Federführende Bank ist nach Informationen von US-Medien Goldman Sachs.

Twitter hat sich zu einem Medium für "Breaking News" gemausert. So war Twitter beim Bombenanschlag auf den Marathon in Boston eine der schnellsten - wenn auch nicht immer verlässlichen - Informationsquellen. Das von Dick Costolo geführte Unternehmen hat über 200 Millionen aktive Nutzer. Zum Vergleich: Facebook kam zuletzt auf 1,15 Milliarden Mitglieder.

Die wichtigste Einnahmequelle von Twitter ist Werbung, eingestreut in den Nachrichtenstrom. Das Unternehmen dürfte nach Schätzungen von Branchenexperten im kommenden Jahr die Umsatz-Marke von einer Milliarde Dollar erreichen. Nach unbestätigten Berichten hat Twitter zwischenzeitlich auch schon Gewinn geschrieben. (apa)

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