Blackberry: Intel, LG, Samsung, Google und SAP als Interessenten im Gespräch Blackberry: Intel, LG, Samsung, Google und SAP als Interessenten im Gespräch - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


07.10.2013 Rudolf Felser/apa

Blackberry: Intel, LG, Samsung, Google und SAP als Interessenten im Gespräch

Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry ist bei der Suche nach einem Käufer offenbar auch mit SAP und Google in Kontakt getreten.

Blackberry spricht bei der Suche nach einem Käufer offenbar auch mit SAP und Google.

Blackberry spricht bei der Suche nach einem Käufer offenbar auch mit SAP und Google.

© apa

Zudem spreche das Management um den deutschen Konzernchef Thorsten Heins mit dem US-Netzwerkausrüster Cisco über einen kompletten oder teilweisen Verkauf, hieß es. Vor allem das Server-Netz und die Patente gelten als interessant.

Ein solches Geschäft wäre eine Alternative zu dem 4,7 Mrd. Dollar schweren Verkauf an eine Investorengruppe um den Finanzdienstleister Fairfax, mit welcher der kanadische Konzern kürzlich dazu eine vorläufige Vereinbarung geschlossen hatte. BlackBerry bat potenzielle strategische Investoren, bis Anfang kommender Woche Interessensbekundungen abzugeben, wie aus den Kreisen verlautete. Darunter seien auch der US-Chipriese Intel sowie die südkoreanischen Smartphone-Hersteller Samsung und LG.

Ob es zu Angeboten kommt, war aber zunächst unklar. Dem Vernehmen nachgibt es vor allem ein Interesse an dem als besonders sicher geltenden Servernetz und den Patenten, die womöglich dem deutschen Software-Konzern SAP ins Auge stechen könnten. Gleiches könnte für den Internetriesen Google gelten, der nicht zuletzt deswegen schon den ebenfalls abgestürzten Handy-Pionier Motorola übernommen hat. Finanzinvestoren wie Cerberus Capital hätten bereits Interesse signalisiert, hieß es weiter.

Interessenten werden aber wohl Vorsicht walten lassen. Denn der Wert der Patente und Lizenzvereinbarungen dürfte sich in den kommenden eineinhalb Jahren halbieren, wie jüngst aus Unternehmensunterlagen hervorging. Analysten schätzen den Wert des Servernetzes zur Verarbeitung verschlüsselter Nachrichten auf drei bis 4,5 Mrd. Dollar (bis 3,31 Mrd. Euro). Die Patente könnten demnach zwei bis drei Milliarden Dollar wert sein. Zudem verfüge BlackBerry über Reserven und Beteiligungen in Höhe von 3,1 Mrd. Dollar. (apa)

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • SER Solutions Österreich GmbH

    SER Solutions Österreich GmbH Werbewirtschaft, Wasser- und Energieversorgung, Vereine und Verbände, Umweltschutz, Touristik, Personenverkehr, Öffentliche Verwaltung,... mehr
  • Rittal GmbH

    Rittal GmbH Netzwerk-Management, Netzkomponenten, Zugangs- und Zutrittskontrolle, Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Überwachungssysteme, Notfalls-Rechenzentren, Netzwerk- und Systemüberwachung,... mehr
  • Dicom Computer VertriebsgesmbH

    Dicom Computer VertriebsgesmbH WLAN-Systeme, VPN, Netzwerk-Systeme (LAN, MAN, WAN), Netzwerk-Management, Netzwerk-Diagnose-Systeme, Netzkomponenten, Mobile Lösungen und Applikationen,... mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: